Was bleibt ist Blut im Schnee (Rolf Bellartz)

Was bleibt ist Blut im Schnee

Farold und Jasper ( „Das Igelgesicht“ ) jagen dem kleinen Glück hinterher, das jedem zusteht. Eigentlich zusteht. Ist die junge Karin, die der couragierte Straßencowboy vor der Vergewaltigung rettet, dieses Zipfelchen?

Mit ihrem betagten Wohnmobil fahren die beiden Romanhelden der Sonne entgegen, von Bergisch Gladbach aus immer Richtung Süden. Ob die beiden jedoch jemals an ihr Ziel gelangen, beginnt der Leser schon nach wenigen Seiten des in opulenter Sprache verfassten zweiten Bellartz-Romans zu bezweifeln.

Was hat es wirklich mit der dürren Französin auf sich, die sie unterwegs aufgabeln? Hält der VW-Diesel die Strapazen aus? Behält die Zigeunerin in Santillana del Mar Recht? Barcelona sehen und dann – sterben?

Wer das Buch gelesen hat, wird französische und spanische Campingplätze nur noch mit mulmigem Gefühl im Bauch ansteuern, sich vor Anhaltern in Acht nehmen und um Zöllner und Dosenkost einen weiten Bogen machen …

Siehe auch www.gruppe06.de.